Dominik Koepfer rockt in Malibu

Der 21- jährige Badenligaspieler Dominik Koepfer ist mittlerweise eine große Nummer im amerikanischen College Tennis. Vor 3 Jahren wurde ihm ein Stipendium an der Tulane University in New Orleans angeboten. Sein dortiger Coach Mark Booras, der damals extra nach Villingen reiste um Dominik zu beobachten, wusste zwar, dass er einen guten Spieler bekommen würde, ahnte aber nicht, dass er mit dem jungen Furtwanger einen zukünftigen Star der amerikanischen College-Szene verpflichten würde. Am vergangenen Wochenende wurden wieder die 16 besten College Tennisspieler der abgelaufenen Saison nach Malibu in Kalifornien eingeladen, um dort ihren Champion auszuspielen. Koepfer schloss die Saison als zehnter in der Ranking der Intercollegiate Tennis Association ab, war also auch mit dabei. Allein die Einladung ist als große Ehre zu werten. Dominik hatte es gleich in der ersten Runde mit dem auf der Herrenweltrangliste auf Nr. 750 stehenden Max Tchoutakian zu tun. Beim 6:2 6:2 Sieg ließ er dem Franzosen allerdings keine Chance. Ein ganz heißes Match lieferte sich Koepfer mit Wayne Montgomery. Beim 5:7 7:5 7:5 Sieg lag er in Satz 2 und 3 jeweils mit 3:5 hinten, doch er ließ sich dadurch nicht beirren. Mit großem Kampf bog er dieses Match noch um. Im Halbfinale wartete dann Cameron Norrie. Nach klar gewonnenen ersten Satz (6:1) verlor er noch mit 4:6 4:6. Dominik spielte an diesem Tag insgesamt 6 Stunden Tennis, Norrie hatte den Vorteil, dass er im Viertelfinale keine Schwierigkeiten hatte und noch recht frisch in dieses Match ging. Dominik Koepfer war nun schon zum zweiten Mal im Halbfinale bei diesen College-Meisterschaften, zuletzt bei den Indoor-Meisterschaften in New York. Zweimal verlor er gegen den späteren Sieger. Sein Coach bestätigte ihm zwar, dass er ihn noch nie so gut hat spielen sehen, doch Dominik Koepfer hat schon sein nächstes Ziel im Kopf. Einmal den Pokal des besten College-Spielers der USA in der Hand zu halten.

 

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