Happy End für Villinger Badenliga Herren

Mit zwei Heimspielen verabschiedeten sich die Villinger Badenliga Herren aus der aktuellen Saison. Als vorletzter Gegner kamen die Mannen vom Traditionsclub Baden-Baden an die Klosterhalde. Die Villinger mussten dabei auf Youngster Justin Schlageter verzichten, der bei den Jugendeuropameisterschaften in Moskau am Start war und dort auch die erste Runde für sich entscheiden konnte. Für ihn rückte Tobias Storz ins Team. Nach Siegen von Fabian Heinrich, Jiri Vencl, Dominik Adelhardt und Michael Heppler lag man beruhigend mit 4:2 in Führung, auf dem Vorsprung ausruhen wollte man sich allerdings nicht. Doppel zwei und drei siegten schnell und im Spitzendoppel bezwangen Heinrich-Heppler überraschend den Australier Proppogia, der schon auf Nummer 109 der Doppelweltranglisten geführt wurde zusammen mit seinem Partner Cimrman im Matchtiebreak. Mit 7:2 tütete man den dritten Sieg in der Saison ein und war endgültig aller Sorgen entledigt. Am Sonntag war dann das Überraschungsteam von Post Karlsruhe zu Gast, für manche deren Spieler fast ein Heimspiel, traten da ja mit Andy Drzyzga und Edo Mustafic ein aktueller und ein ehemaliger Trainer der Villinger Tennisgate Tennisschule an. Beide gewannen auch ihre Matche, Drzyzga gegen Fabian Heinrich mit 6:2 6:3 und Edo Mustafic mit 11:9 im Matchtiebreak gegen Stefan Hauser. Für die Villinger Punkte sorgten Vencl, Adelhardt und Heppler. Wie so oft wurde diese Partie dann im Matchtiebreak eines Doppels entschieden. Suc-Adelhardt unterlagen Prasanth-Drzyzga mit 3:6 6:4 10:6. Post Karlsruhe holte sich somit die verdiente Vizemeisterschaft in der Badenliga. Für die Blau Weißen ein mehr als versöhnlicher Abschluss, ging man doch nach der Absage von Spitzenspieler Dominik Koepfer mit ordentlich Muffensausen in die Saison. Doch die Villinger Spieler waren von Anfang an im Wettkampfmodus. Auf den Spitzenpositionen sorgten Justin Schlageter und Fabian Heinrich für je drei Einzelpunkte, Fabian Heinrich erwies sich zudem als sehr doppelstark und setzte dort noch einmal drei Siegpunkte drauf. Die eingesetzten Herren 30 Regionalligaspieler Michael Heppler, Stefan Hauser und Tobias Storz machten ebenfalls einen super Job und sorgten immer wieder für wichtige Punkte. Ganz stark war man im mittleren Paarkreuz. Der aus Brünn stammende Jiri Vencl, schon seit über 15 Jahren in Diensten der Villinger und Mannschaftsführer Dominik Adelhardt holten zusammen 22 Siegpunkte für das Blau Weiß Team und hatten damit entscheidenden Anteil an dem erfolgreichen Saisonverlauf. Sorgenkind war nur Spitzenspieler Dominik Suc, der zwar fast alle Doppel gewinnen konnte, im Einzel aber sieglos war, wenn er auch dreimal nur im Matchtiebreak seinen teilweise starken Gegner unterlag. Am Ende sprang ein unerwarteter vierter Tabellenplatz heraus, hinter den Topteams Freiburg, Karlsruhe und Pforzheim, gegen die man allesamt nur 4:5 unterlag. Nur ganz knapp, nämlich mit nur einem gewonnen Satz mehr konnte man den starken Aufsteiger Markdorf hinter sich lassen, vermutlich auch das Match, dass für alle Beteiligten am meisten Nerven kostete und in einem Herzschlag-Matchtiebreak durch Adelhardt-Heinrich entschieden wurde.

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