Damen-Regionalliga – Nichts zu holen in Frankfurt

Schon bei der Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung war klar, dass beim Bundesliga-Absteiger Safo Frankfurt die Trauben sehr hoch hängen würden. Spielte am letzten Spieltag noch die Hessische Damenmeisterin Noemi Hemmerich an der Spitzenposition, so standen mit Ana Savic und Elizaveta Ianchuk zwei Spielerinnen auf der Liste, die in der Damenweltrangliste um die 200 geführt sind. Dahinter folgten Spielerinnen, die allesamt in der Deutschen Damenranking gelistet sind.

So unterlagen Chiara Grimm, Tine Koepfer und Franzi Putschbach jeweils in 2 Sätzen, wobei die erst 16-jährige Putschbach in ihrem ersten Regionalligaspiel ordentlich mithielt.

In der zweiten Runde hatte Josy Escalona gegen Hemmerich ( DTB 136) einige Chancen, um zumindest einen Satz zu gewinnen, doch es reichte nicht ganz. Ein ganz hervorragendes Spiel machte Diane Friedrichs gegen Lea Schneider (DTB 286). Mit einem 6:4 7:6 Sieg konnte sie einen Punkt einfahren. Als dann noch Niki Vajdova auf der Spitzenposition denkbar unglücklich im Matchtiebreak verlor, war klar, dass es der einzige Punkt im Einzel bleiben sollte. Auch im Doppel wurde es nicht leichter. Zu stark waren die Frankfurter. Ganz hart kam es für das Spitzendoppel Vajdova/Grimm. Gegen die beiden großgewachsenen Savic/Ianchuk berührten sie zunächst keinen Ball, 6:0 4:0 führte das übermächtige Frankfurter Doppel. Doch die beiden Blau-Weißen gaben nicht auf und erreichten zumindest noch den Tiebreak, der aber dann leider verloren ging. Die beiden anderen Doppel gingen auch an Frankfurt, so dass die 1:8 Niederlage besiegelt war. „ Auch wenn die Niederlage sehr hoch war, so spiegelte sie doch das Kräfteverhältnis an diesem Tag wieder“, analysierte Coach Jürgen Müller realistisch diesen Spieltag.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.